
Sprengung in Werne vorgezogen
RWE hat die Sprengung der sogenannten Entstickungsanlage am Gersteinwerk in Werne vorgezogen. Grund sind starke Böen, die im Laufe des Tages wehen sollen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 25.02.2026 14:42
Kraftwerk in Werne wurde bereits weiter zurückgebaut
In Vorbereitung auf die Sprengung ist die Anlage schon geschwächt. Damit sie nicht einstürzt, wird die Anlage schon am Freitag (27.02.) um 10 Uhr gesprengt. Rund um das ehemalige Kohlekraftwerk gibt es dann einige Sperrungen - unter Anderem ist die Hammer Straße dicht. Im Radius von 350 Metern darf sich schon ab halb 8 morgens niemand mehr aufhalten. Polizei, THW, Sicherheitsdienste und das Ordnungsamt der Stadt Werne überwachen die Maßnahmen. Ursprünglich war Samstag, der 28. Februar für die Sprengung geplant. Vor vier Monaten gab es bereits eine Sprengung auf dem Gelände des Gersteinwerks. Ein alter Kamin musste weichen.
Was hat die Entstickungsanlage gemacht?
Die DeNOx-Anlage im Gersteinwerk in Werne wurde am 21. März 1990 von der VEW AG zur Reduzierung von Stickoxiden (NOx) in Betrieb genommen. Die Entstickungsanlage sollte Stickoxide aus dem Rauchgas filtern. Sie kostete damals 148 Millionen Mark und half, die Grenzwerte einzuhalten.