
Richtfest für neue Rettungswache in Unna
Die Stadt Unna hat am Mittwoch (13.05.) das Richtfest für die neue Rettungswache Ost gefeiert. Der Bau an der Schnittstelle zwischen der Bundesstraße 1 und dem Autobahnzubringer schreitet planmäßig voran. Die Stadt investiert dafür rund sechs Millionen Euro.
Veröffentlicht: Freitag, 15.05.2026 04:36
Was die neue Rettungswache in Unna bietet
Die neue Rettungswache Ost ist für die Stationierung von drei Fahrzeugen ausgelegt. Ein Rettungswagen (RTW) wird rund um die Uhr im Dienst sein, ein weiterer täglich von 7 bis 19 Uhr. Zusätzlich wird ein Reservefahrzeug vor Ort stationiert. Die Fahrzeugbesetzung richtet sich nach dem aktuellen Rettungsdienstbedarfsplan. Ein wesentlicher Bestandteil des Neubaus ist eine eigene Wasch- und Desinfektionshalle. Diese wird künftig von allen Rettungsdienstfahrzeugen der Feuerwehr Unna genutzt und erhöht die Unabhängigkeit von der bisher mitgenutzten Halle des Kreises Unna.
Neue Rettungswache in Unna soll nachhaltig werden
Der Neubau ist in weiten Teilen baugleich zur bereits bestehenden Rettungswache Nord. Das Gebäude umfasst eine Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen sowie einen Sozialtrakt mit sechs Ruheräumen, Aufenthaltsräumen und Umkleiden für die Besatzung. Bei der Planung wurde besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt: Die Rettungswache erhält ein Gründach, eine Photovoltaikanlage und wird mittels einer Wärmepumpe mit Geothermie beheizt. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt zudem für Lärmschutz.
Fertigstellung im kommenden Jahr geplant
Unnas Bürgermeister Dirk Wigant betonte bei dem Richtfest die Bedeutung des Neubaus.
„Mit der Rettungswache Ost investieren wir sechs Millionen Euro direkt in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Dieser moderne und nachhaltige Bau ist ein klares Bekenntnis zu einer leistungsfähigen Notfallversorgung in unserer Stadt.“
Auch der Leiter des Amtes für Feuerschutz und Rettungswesen, Christian Luppa, hob die operativen Vorteile hervor.
„Die neue Wache verbessert nicht nur die Arbeitsbedingungen für unsere Einsatzkräfte erheblich, sondern stärkt durch ihre strategisch günstige Lage auch unsere Einsatzbereitschaft im gesamten Stadtgebiet.“
Die Arbeiten an der Gebäudehülle sollen Anfang August abgeschlossen sein, sodass in der zweiten Augusthälfte mit dem Innenausbau begonnen werden kann. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für März 2027 geplant.