
Online-Betrug: Spuren führen auch nach Lünen
Ein Mann aus Recklinghausen soll über 40 Fake-Shops betrieben und illegale Leistungen im Internet angeboten haben. Einer seiner mutmaßlichen Komplizen kommt offenbar aus Lünen.
Veröffentlicht: Freitag, 08.05.2026 13:07
Durchsuchung in Lünen
Das hat die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe heute (08.05.) mitgeteilt. Heute wurde auch die Wohnung des 36-Jährigen Lüners durchsucht. In der Wohnung hat die Polizei zahlreiche Datenträger beschlagnahmt - darunter Handys, PCs und Tablets. Außerdem fand die Polizei neben Drogen auch zwei Drucker, mit denen man offizielle Dokumente und Karten drucken kann. In Untersuchungshaft muss der Mann aus Lünen nicht - anders als der Hauptverdächtige aus Recklinghausen.
Hauptverdächtiger auf Mallorca festgenommen
Der wurde vor zwei Tagen auf Mallorca festgenommen und bald nach Deutschland ausgeliefert. Er habe laut Generalstaatsanwaltschaft nicht nur tausende Menschen mit Online-Fake-Shops betrogen. Er soll auch der Drahtzieher einer illegalen Handelsplattform gewesen sein. Dort habe er Drogen, gefälschte Dokumente und gestohlene Daten angeboten. Das Cybercrime-Zentrum in Baden-Württemberg hatte jahrelang in dem Fall ermittelt.