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NRW beobachtet Lage im Iran-Konflikt
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NRW beobachtet Lage im Iran-Konflikt

Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran wirken sich auch auf Nordrhein-Westfalen aus. Innenminister Herbert Reul warnt vor möglichen Gefahren und ruft zu erhöhter Vorsicht auf.

Veröffentlicht: Montag, 02.03.2026 14:54

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Ausschnitt aus der Pressekonferenz

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„Ob das Regime im Iran jetzt hingeht und sagt: Wir können auf dem Schlachtefeld nicht gewinnen, also machen wir an anderen Orten der Welt Ärger, auf Deutsch: Anschläge. Das kann man nicht ausschließen, objektiv ist diese abstrakte Gefahr jetzt höher als vor dem Wochenende.“
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Reul sagte das auf Nachfrage unseres Leiters des Landtagsstudios, José Narciandi, auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Er bezeichnete die Lage als dynamisch und unterstrich die Bedeutung einer genauen Beobachtung durch Polizei und Verfassungsschutz.

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José Narciandi
NRW-Innenminister Reul mahnt zur Wachsamkeit
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Demonstrationen in NRW

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Seit Beginn der Eskalation wurden in Nordrhein-Westfalen 43 angemeldete Demonstrationen registriert, überwiegend in Köln und Düsseldorf. Die meisten Kundgebungen richten sich gegen das iranische Regime, lediglich eine Veranstaltung unterstützte die Machthaber. Reul bezeichnete die Beteiligung als „überschaubar“ angesichts der weltweiten Spannungen.

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Sicherheitslage und Vorsicht

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Konkrete Hinweise auf Anschläge in NRW liegen bislang nicht vor. Dennoch warnt Reul vor möglichen Gefahren und betont die dynamische Lage: „Die Sicherheitsbehörden müssen Augen und Ohren besonders offen halten, um potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen.“ Insbesondere die Polizei und der Verfassungsschutz seien im Einsatz, um Gefahren von Demonstrationen und radikalen Akteuren zu überwachen.

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Ratschläge für Reisende

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Für NRW-Bürgerinnen und -Bürger, die sich derzeit in der Krisenregion aufhalten, gibt Reul klare Empfehlungen: „Im Moment kann man allen nur raten, ruhig zu bleiben, die Informationsquellen des Auswärtigen Amtes zu nutzen und sich möglichst in Sicherheit zu bewegen.“ Flugmöglichkeiten seien eingeschränkt, und die Koordination der Hilfe liege zunächst bei den Reiseveranstaltern.

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