Anzeige
Ein Hund sitzt auf einem Sofa und bellt.
© zavalishina/freepik.de
Teilen: mail

Nach Vorfall in Werne: PETA fordert Hundeführerschein

Nach einem Vorfall in Werne fordert die Tierschutzorganisation PETA jetzt einen verpflichtenden Hundeführerschein. 

Veröffentlicht: Mittwoch, 18.02.2026 08:31

Anzeige

13-Jährige in Werne von Hund gebissen

Anzeige

In Werne wurde Ende Januar eine 13-Jährige von einem Hund gebissen und verletzt. Mittlerweile konnte die Polizei den Fall aufklären und hat die Hundehalterin gefunden. Vor dem Hintergrund fordert die Tierschutzorganisation PETA jetzt aber einen verpflichtenden Hundeführerschein in NRW. Sie sagt: Meist liegt das Problem nicht beim Hund, sondern beim Halter. Viele hätten Probleme, Hunde zu verstehen.

Anzeige

PETA fordert Hundeführerschein

Anzeige

Ein Hundeführerschein beinhaltet einen Theoriekurs zu Kommunikation und tiergerechter Haltung. Danach gibt es ein obligatorisches Seminar in einer Hundeschule. PETA sagt: So könnten Beißvorfälle verhindert werden. In Niedersachsen oder in Bremen ist ein Sachkundenachweis schon Pflicht - in Österreich ein richtiger Hundeführerschein. Dort gibt es laut PETA seitdem auch weniger Vorfälle.

Anzeige

Niedersachsen legt vor

Anzeige

Als erstes deutsches Bundesland hat Niedersachsen einen Sachkundenachweis für Hundehalter beschlossen. Seit Juli 2013 ist der allgemeine Hundeführerschein dort verpflichtend. Das Ergebnis: Seitdem ereigneten sich nachweislich weniger Vorfälle. Zum 1. Juli 2026 wird auch im Land Bremen der Hundeführerschein für Personen, die sich einen Hund zulegen möchten, verpflichtend. Österreich geht noch einen Schritt weiter: Dort wird ab dem 1. Juli 2026 bundesweit ein verpflichtender Hundeführerschein eingeführt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige