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Badetote: Kreis Unna Teil von DLRG-Statistik
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Badetote: Kreis Unna Teil von DLRG-Statistik

Baden in Flüssen und Seen ist und bleibt gefährlich. Davor warnt die DLRG und spricht von 48 Badetoten in ganz NRW - einige passierten auch bei uns in der Region.

Veröffentlicht: Dienstag, 10.03.2026 12:45

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Fälle aus Lünen, Holzwickede und Hamm

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In die Statistik fällt zum Beispiel ein Fall aus Lünen von Januar letzten Jahres: Damals wurde die Leiche von einem Obdachlosen in einem Bach in Lünen gefunden. Die Polizei ging damals von einem Unfall oder einem medizinischen Notfall aus. Ähnlich war es bei einem Leichenfund im Datteln-Hamm-Kanal in Hamm, der ebenfalls in der Statistik auftaucht. Außerdem war im Oktober ein Mann in der Ruhr bei Holzwickede ertrunken. Dort war er mit Freunden angeln und ist dann offenbar beim Pinkeln in den Fluss gefallen. Auch da konnte die Polizei den 39-Jährigen nur noch tot bergen.

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Auch Unfälle in Schwimmbädern aufgelistet

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Zudem listet die DLRG zwei tödliche Schwimmbadunfälle auf: Im April ertrank ein sechsjähriger im Maximare in Hamm, im Oktober dann ein siebenjähriger im Westfalenbad in Hagen. Besonders gefährlich ist Baden weiterhin am Rhein, wo gefährliche Strömungen und Schiffe sind. Dort passierte laut der DLRG jeder vierte tödliche Badeunfall.

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Kinder müssen wieder sicher schwimmen können

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DLRG-Präsidentin Ute Vogt kritisierte vor allem die Schwimmausbildung in den Schulen. "Unsere Kinder können mehrheitlich nicht sicher schwimmen, wenn sie die Grundschule verlassen", sagte sie. "Sie sind ein Leben lang gefährdeter am und im Wasser. Aus Sicht der DLRG ist das ein unnötiges Lebensrisiko. Flüsse, Seen und allgemein unbewachte Gewässer sollten möglichst gemieden werden. Am sichersten ist das Baden und Schwimmen dort, wo Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer im Notfall direkt vor Ort sind", riet die DLRG-Präsidentin.


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